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ORF Radiostreams mit höherer Bitrate

Seit kurzem Streamen die ORF Radios ihre Programme nicht mehr mit einer Bitrate von 192 kBit/s sondern mit 320 kBit/s bzw. 128 kBit/s.

Die ORF Radioprogramme waren bis vor einigen Tagen mit einer Bitrate von 192 kBit/s, MP3, im Internet empfangbar. Allerdings war das Audiosignal (bei allen Stationen) nicht „sauber“ und trotz der für Internetradios vergleichsweise „hohen“ Bitrate von 192 kBit/s nicht artefaktfrei.
Da mir dieses Problem schon früher (negativ) aufgefallen war habe ich im Juli bei Radio FM4 nachgefragt ob Optimierungen o.Ä. geplant sind (höhere Bitraten, andere Codecs). Ich bekam die Auskunft, dass dies bereits in Arbeit ist und demnächst umgesetzt werden soll.

Nun senden alle ORF Radioprogramme jeweils mit 320 kBit/s und 128 kBit/s (Webradiostandard). Gleichzeitig wurden auch der Server und die Streaming-URLs geändert, die alten URLs funktionieren aber weiterhin!
Der neue Server mit allen Streams ist zu finden unter https://orf-live.ors-shoutcast.at/.

UPDATE:
Offensichtlich wird an den Streams noch gearbeitet – tlw. werden die 320 kBit/s Streams auf 192 kBit/s reduziert – möglicherweise erfolgt dies auch dynamisch – je nach Serverauslastung.
Laut Webseite der Radioprogramme und Serverinfos (Bitraten-Info am Icecast Mountpoint) senden die Programme mit 320 kBit/s – eine Analyse mit dem VLC Player ergab allerdings eine Bitrate von 192 kBit/s. Zeitweise ändert sich auch die Information über die Bitrate am Icecast Mountpoint auf 192 kBit/s.

Kurzer Hörtest von FM4

Rein subjektiv klingt der Stream mit 128 kBit/s gleich gut wie der „alte“ Stream mit 192 kBit/s.
Der Stream mit 320 kBit/s (192 kBit/s) ist natürlich zu bevorzugen und klingt hervorragend – nahezu wie im Studio.

Der neue Stream, wenn mit 320 kBit/s (MP3, 48 kHz, 32 Bit) gesendet wird, ist nun die hochwertigste Variante wie man die ORF Hörfunkprogramme hören kann. UKW bringt die bekannten Einbußen mit und über Satellit wird „nur“ mit 192 kBit/s in MP2 (48 kHz) gesendet.

Getstet wurde mit M-Audio BX5 Studiomonitoren und einem Behringer UCA222 Audiointerface.

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